
In dem Heft werden alle Kinderbetreuungseinrichtungen aufgelistet. Ergänzt wird das um ein Profil der einzelnen Einrichtungen und deren besondere Angebote. Natürlich werden in dem Familienführer auch die verschiedenartigen Bildungsangebote auf der Insel zusammengefasst. Zudem wird es eine Liste aller sozialen Dienste mit deren spezifischen Angeboten geben. Auch spezielle Projekte wie beispielsweise die Vorlesepaten oder Leih-Großeltern können für Familien interessant sein und werden darum in dem Sammelwerk eingang finden. Für Urlauber interessant wird die Freizeitrubrik sein. Darin sollen die einzelnen Einrichtungen mit Blick auf ihre Familienfreundlichkeit aufgelistet werden.
Auch wird es eine Übersicht über Radwege geben. Wichtig sei hier eine Aussage zur Familienfreundlichkeit, ob der Radweg zum Beispiel mit einem Kinderanhänger problemlos zu befahren sei. Das Kriterium der Familienfreundlichkeit gelte auch für eine Restaurant-Auflistung. Allein das Vorhandensein eines Hochstuhls oder eines Malbuches für kleine Kinder reiche hier nicht aus, sagt Pixberg. Hier werde beispielsweise auch Wert auf eine Spielecke gelegt. Außerdem sollen Sportangebote erfasst werden, bei denen eine Kinderbetreuung angeboten wird.
Geplant ist, die Broschüre zum Saisonstart im kommenden Jahr einmalig mit einer Auflage von 8000 bis 10 000 Stück zu produzieren. Dieser Familienführer werde dann auch auf den Internetseiten des lokalen Bündnisses zu finden sein. Die elektronische Variante werde später weiter aktualisiert, verspricht die Initiatorin.
Die Erarbeitung eines möglichst vollständigen Angebotes lässt auch eventuelle
Lücken erkennen, die später geschlossen werden können. Neben diesem Ziel steht
aber eine Steigerung der familienfreundlichen Angebote auf der Insel im
Vordergrund. Das trage wiederum zur Verbesserung des Images Rügens bei und könne
sich als Standortvorteil auswirken, hofft Sandra Pixberg. Familienfreundlichkeit
sei zudem ein Wirtschaftsfaktor.
TIMO RICHTER