Kinder gut betreut
Angebot außerhalb der Regelöffnungszeit
RÜGANER ANZEIGER ■ 26. Oktober 2005
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Für mehr Familie
Insel Rügen engagiert sich mit FlexiKids
R ügen (apf). Zusätzliche Be­treuungszeiten in Kinder­einrichtungen werden auf der Insel Rügen in Bergen, Binz und Sassnitz angeboten.
Sie müssen länger als bis 17 Uhr arbeiten und können nicht rechtzeitig Ihr Kind ab­holen? Sie haben am Wochen­ende Dienst und keine Mög­lichkeiten, Ihr Kind zur Oma zu bringen? Eltern, Bekannten und Nachbarn können Sie eine zusätzliche Betreuung nicht mehr zumuten?
Wenn Sie vor diesem Pro­blem stehen, dann finden Sie jetzt die Lösung dafür!
Der Verein „Rügen tut gut e.V.“ bietet ein zusätzliches Betreuungsangebot für Kinder im Alter von null bis zehn Jah­ren in den Abendstunden, an Wochenenden und bei Bedarf auch an Feiertagen an. Die Be­treuung wird von staatlich an­erkannten Erzieherinnen über­nommen.
Betreuungszeiten sind von
Montag bis Freitag von 17 Uhr bis 20 Uhr sowie am Samstag und Sonntag und an gesetz­lichen Feiertagen nach Ab­sprache. Dass sich die Sache auch für Sie und Ihr Kind rech­net, liegt auf der Hand. Sie wissen, dass Ihr Kind, während Sie arbeiten um Geld zu ver­dienen gut und sicher betreut ist und Ihr Kind wird sich wohl fühlen. Kosten enstehen zwei Euro je Betreuungsstunde.
Sie sind interessiert? Dann sollten Sie anrufen, um weitere Informationen zu erhalten. Hierzu steht Ihnen Ilona Rich­ter unter (0 38 38) 3 15 01 20 sowie außerhalb der Arbeits­zeit, also auch am Abend, un­ter (0151) 19 123 712 gerne Rede und Antwort.
Sie werden erleben, dass es auch für Ihren Bedarf die machbare Lösung gibt. Nun liegt es an Ihnen, den ersten Schritt zu tun und den „Ma­chern" von FlexiKids Ihr Pro­blem darzulegen.
R ügen (apf). „ Innovations­piloten zeigen, welche Fortschritte für Familien mög­lich sind, wenn starke Partner zusammenarbeiten", erklärte die Bundesministerin für Fami­lie, Senioren, Frauen und Ju­gend, Renate Schmidt. „Mit den Lokalen Bündnissen hel­fen wir direkt den Familien, denn die Bündnisse entwickeln und realisieren genau die Ver­besserungen, die vor Ort benö­tigt werden. Durch die Innova­tionspiloten machen wir Lö­sungen, die sich bewährt ha­ben, anderen Bündnissen ver­fügbar. Das ist ein großer Schritt in Richtung Ziel, das ich mir gesetzt habe: Deutschland bis 2010 zu einem der famili­enfreundlichsten Länder Euro­pas zu machen."
Vier Innovationspiloten agieren derzeit in Deutsch­land. Neben „Familienservice im Familienzentrum Jena" (Start Oktober 2004), „Famili­engerechtes Hanau - Eine Stadt baut Zeitbrücken zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf" (Start Ende 2004) und
dem Innovationspiloten des Deutschen Gewerkschaftsbun­des (DGB) (Start Anfang 2005), der die Vernetzung der gewerkschaftlichen Aktivitä­ten in Lokalen Bündnissen für Familie zum Ziel hat, ist das auch der Innovationspilot Rü­gen (Start Anfang 2005). Die­ser basiert auf dem ersten Lo­kalen Bündnis für Familie in M-V und will Rügen zu einer familienfreundlichen Insel ma­chen. Dafür wird ein Netz fle­xibler Betreuungsmöglichkei­ten für Kinder aufgebaut, de­ren Eltern im saisonalen Be­reich wie dem Tourismus oder im Schichtbetrieb arbeiten. Der saisonale Arbeitsmarkt öffnet sich damit auch für Frauen mit nicht schulpflichti­gen Kindern.
Auch entstehen Verdienst­möglichkeiten für pädagogisch qualifizierte Frauen, wodurch dem Abwanderungstrend ent­gegengewirkt wird. Bereits im September wurden mit Förde­rung des Arbeitsministeriums M-V fünf bis dahin arbeitslose Erzieherinnen eingestellt.
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Gut betreut sind die FlexiKids, während Mutti noch arbeiten muss. An Rügener Angebot vom „Rügen tut gut e.V."